JO KLetterlager Sidelenhütte

Lieber JO-lerinenn und JO-ler, lieber Leiterinnen und Leiter


Wir durften wieder einmal mehr ein tolles, abwechslungsreiches – und unfallfreies - Lager erleben. Das alles so rund läuft ist nicht selbstverständlich. Deshalb möchte ich mich bei Euch allen bedanken!

Danke vielmals für eures Engagement, eure Zeit und die Freude, welche Ihr immer mitbringt. Es hat richtig Spass gemacht! Ich hoffe, dass auch Ihr viele positive Erlebnisse mitnehmen konntet und auch bei den nächsten Touren dabei seid.

Liebe Grüsse

Céline

 

Hier nun einige Erlebnisberichte aus  dem Lager:

 

Tag 2, Montag, 17. Juli 2017

Morgens weckten und die Dohlen, bevor der Wecker klingelte. Nach einem ausgewogenen Frühstück, wanderten wir zum Einstieg des „ Schildkröttligrades“. In zweier und dreier Seilschaften bewältigten wir den Grat. Wir kletterten mit Leib und Seele, aber manchmal mehr mit Leib als mit Seele. Auf einem Sonnen beschienenen Vorsprung genossen wir die Aussicht auf das Matterhorn und das Tessin. Am Gipfelkreuz assen wir Zmittag und trugen unsere leicht abgeänderten Namen in das Gipfelbuch ein. Nach einem raschen Abstieg gönnten wir uns eine Pause, bevor wir an den Felsen neben der Hütte Abseilen und Friends legen übten. Die dümmste Idee des Tages war wohl die von Noah: mit dem seinem neu erfundenen Spiel „ Steinmännli schiesse“, vertrödelten wir die Zeit bis alle fertig waren. Am Schluss bauten wir noch ein richtige kunstvolles Steinmännchen. Salomé, Sabrina und Laura gönnten sich ein erfrischendes Bad im Bergsee. Zum Znacht gab es Griesssuppe, Kartoffelstock mit Fleischsauce und zum Dessert Stracciatellacreme mit Früchten. Müde und im „Schildkröttligang“ sind wir in die Betten gefallen. Laura und Vanessa

 

Tag 3, Dienstag, 18. Juli 2017

Heute sind wir morgens um 03:50 Uhr aufgestanden. Dann sind wir in der Dunkelheit zum Gletscher marschiert. Als wir die Steigeisen angelegt haben, war es auch schon hell. Dann sind wir etwa eine Stunde bis zum Felsen gelaufen. Auf dem Gipfel des Galenstocks waren wir noch an der Sonne doch das Tal war im Nebel. Wir hielten uns nicht lange auf dem Gipfel auf. Dann stiegen wir zur Abseilpiste ab wo wir zuerst etwas assen und danach ein cooles Abseilvergnügen genossen. Unten angekommen liefen wir über Felsen, Schnee und Eis wieder zur schönen Sidelehütte. Gegen 16.00 Uhr fing es dann an zu regnen. Jonas und Raphael

 

Tag 4, Mittwoch 19.07.2017

Heute, weckte uns Céline mit ihrem euphorischen Weckgruss ein bisschen später als die Tage zuvor. Nach einem stärkenden Frühstück würden wir in 2 Gruppen los marschieren, um die naheliegenden Felsen zu erklimmen. Eine Gruppe ging in den Klettergarten und die andere bestieg den Hanibalturm. Die Gruppe im Klettergarten versuchte ihr Glück beim Plattten-Klettern. Nach ein paar erfolgreichen Routen blamierten sich die drei Jüngeren in einer 6a, bei der kläglich scheiterten, da es keine Griffe und Tritte hatte. Später versuchten sie sich beim Rettungstraining, Keilsetzten und Stände bauen. (Ab in den Bergsee!)

Während dessen ging die andere Gruppe auf den Hanibal. Auf uns warteten 6 Seillängen in den Schwierigkeitsgraden 5a-6a. Zwischendurch wurden wir von kalten Winden Überrascht und zogen unsere dicken Jacken an. Auf dem Gipfel stärkten wir uns und warteten auf der „Hanibank“ auf die Post J. Nach dem Abseilen liegen wir über das Geröll zur Hütte zurück und liessen den Nachmittag mit Spielen und Lesen ausklingen. Lorena und Sabrina